Wenn die Luft nicht reicht

06. November 2006

Atemwegserkrankungen sind die häufigste Ursache für Krankmeldungen und der häufigste Grund, dass der Bundesbürger einen Arzt aufsucht. Husten, Auswurf, Brustschmerzen oder Atemnot verursachen Beschwerden, die behandelt werden müssen ...

Husten und seine Behandlung

Atemwegserkrankungen sind die häufigste Ursache für Krankmeldungen und der häufigste Grund, dass der Bundesbürger einen Arzt aufsucht. Husten, Auswurf, Brustschmerzen oder Atemnot verursachen Beschwerden, die behandelt werden müssen.

Dabei gibt es recht verschiedene Krankheiten, die mit Husten einhergehen.
Am häufigsten ist die akute Bronchitis, die eine akute Entzündung der Bronchien und des Hals-Rachenraums darstellt. Die akute Bronchitis tritt meist in der kalten Jahreszeit auf und wird vor allem durch Viren ausgelöst. Die Erreger sind vorwiegend Rhinoviren und Influenzaviren.

Durch Bakterien wird die Bronchitis seltener ausgelöst. Vielmehr entsteht meist nach und durch den viralen Infekt auch noch eine bakterielle Infektion, da die Schleimhäute, geschwächt durch den Virenangriff, ein idealer Tummelplatz für die Bakterien darstellen. Die akute Bronchitis folgt meist einem Schnupfen oder einem anderen Hals-Rachen-Infekt. Auch manche Kinderkrankheiten wie Masern oder Windpocken beginnen oft mit einer Bronchitis, bevor dann die eigentliche Krankheit ausbricht.

Hauptsymptom der Bronchitis ist der Husten. Er wird dadurch ausgelöst, dass sich die Schleimhäute der Atemwege entzünden, dann überdurchblutet und geschwollen sind und dann Zellen abstossen. Zu Beginn ist der Husten meist trocken, danach produzieren die betroffenen Schleimhäute dünnflüssiges Sputum, welches ausgehustet werden kann. Im Verlauf der Krankheit wird der Schleim dickflüssiger und mehr, teilweise sogar eitrig. Bei sehr starker Verschleimung und geschwollenen Bronchial-Schleimhäuten kann es dann zu einer Atemnot kommen. Die als Begleiterscheinungen auftretenden Muskelschmerzen, der Schnupfen, der Schüttelfrost oder das Fieber, verschwinden meist nach einigen Tagen wieder. Der Husten kann bis zu drei Wochen anhalten. Hält das Fieber aber an, so sollte der Arzt an eine Lungenentzündung denken, die ganz andere Therapien erfordert.

Wie nun behandelt man einen Husten infolge einer Bronchitis? Das Abhusten des Sekrets kann durch lösende Medikamente erleichtert werden. Ambroxol, Bromhexin und Acetylcystein sind die Wirkstoffe, die am häufigsten eingesetzt werden. Die Wirkstoffe kommen in Säften, Tabletten und Tropfen in den Handel. Auch kann man vor allem mit Ambroxol und Bromhexin inhalieren. Um die schleimlösende Wirkung zu verstärken, soll auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Drei bis vier Liter sollte der Patient jeden Tag trinken! Hustentees sind da geeignet für eine Therapie. Mittel, die den Hustenreiz unterdrücken, sollten nur kurzfristig genommen werden. Insbesondere, wenn der Husten den Schlaf stört oder unmöglich macht, sollte - so mit dem Wirkstoff Clobutinol - eine kurzzeitige Behandlung erfolgen. Betruhe ist angesagt in den ersten Tagen, damit der Organismus zur Ruhe kommt.

Ist der Verlauf des Hustens stärker und langwieriger, so sollte auf jeden Fall der Arzt hinzugezogen werden. Eventuell gehört dann auch eine Antibiotika-Therapie dazu, wobei diese Wirkstoffe die Bakterien abtöten sollen.
Begleitend kann man inhalieren, indem man mit eine Inhaliertopf, den man in der Apotheke erhält, Wasserdampf einatmet, dem ätherische Öle wie Thymian- oder Latschenkieferöl zugesetzt sind.

Will man die Behandlung zunächst ohne Arzt im Rahmen der Selbstmedikation durchführen, so sollte man unbedingt die Apotheke aufsuchen, um dort Tipps und Rat zu finden, wie man schnell und zuverlässig den Husten in den Griff bekommt. Denn nur in der Apotheke kann man auf  Grund des Beratungsgesprächs dem Patienten auch anraten, bei schweren Verläufen des Hustens den Arzt aufzusuchen.

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