Gesundheitstipps

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Hier lesen Sie informative Artikel rund um die Gesundheit, für Sie verfasst von ApothekerIn Gerd und Annette Cremer.

› Nebenwirkungen des Impfens: Was ist normal?

Jede neue Meldung über Nebenwirkungen der neuen Schweinegrippe-Impfstoffe findet zur Zeit massenhafte Verbreitung. So wurde jetzt informiert, dass der darin eingesetzte Impfverstärker Squalen bereits im Golfkrieg bei Soldaten zur sogenannten Golfkriegskrankheit mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie, Kopfschmerzen oder Erschöpfung führte. Das Paul-Ehrlich-Institut nahm umgehend dazu Stellung: Die Studie sei inzwischen widerlegt. Auch ohne Impfung besitze ein großer Teil der Bevölkerung Antikörper gegen Squalen, das in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist und am natürlichen Stoffwechsel teilnimmt. Ferner sei Squalen inzwischen in klinischen Studien mit mehr als 30.000 Teilnehmern getestet worden – ohne auffällige Nebenwirkungen. Und auch ein Impfstoff gegen die saisonale Grippe, der diesen Impfverstärker enthält, ist in Deutschland seit 1997 in der Anwendung.

Dennoch bleiben viele Bürger skeptisch. Jeder Siebte ist prinzipiell gegen die Impfung, und auch bei Ärzten herrscht Unsicherheit. Das Risiko eines Infizierten, an der Schweinegrippe zu sterben, liegt zwischen eins zu dreitausend und eins zu dreißigtausend.

Doch wie riskant ist der Stoff gegen die Schweinegrippe wirklich? Jeder weiß: Der Einstich kann schmerzen. Auch eine tagelang anhaltende Schwellung gehört noch zu den normalen Impfreaktionen, ebenso kurzzeitiges Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Mattigkeit, Unwohlsein oder eine Schwellung der Lymphknoten. Ernstere Nebenwirkungen wären bleibende Schäden oder lebensbedrohliche Komplikationen. Beim Verdacht auf unerwünschte Impfreaktionen jeder Art sind Ärzte, Apotheker oder Hersteller verpflichtet, das Paul-Ehrlich-Institut zu informieren.

Bislang geht aus der Datenbank des Paul-Ehrlich-Instituts nur hervor, dass es – zeitnah mit einer Impfung – bei knapp zweihundert Patienten zu "unerwünschten Ereignissen" kam, leider waren auch acht Todesfälle darunter. Dem stehen jedoch etwa 1,5 Millionen verabreichte Impfdosen gegenüber. Vergleichbare Zahlen liegen aus ganz Europa und Nordamerika vor. So lässt sich mit großer Vorläufigkeit sagen: Das Risiko ist zwar nicht gleich Null. Doch der aktuelle Grippe-Impfstoff scheint genauso sicher zu sein wie seine Vorgänger. Ob man sich impfen lässt, bleibt bei aller Impfhysterie die Entscheidung jedes Einzelnen.

› Pollenallergie: Ohne Behandlung droht Asthma

Schniefnase, Kopfweh, Augenbrennen und Müdigkeit sind klare Anzeichen für eine allergische Reaktion. Jeder fünfte Deutsche leidet mittlerweile darunter. Häufigste Auslöser der allergischen Rhinokonjunktivitis, die eine Kombination aus Schnupfen und Bindehautentzündung ist, sind Gräser- und Baumpollen.

Viele Patienten ertragen den Heuschnupfen und warten auf bessere Zeiten, wenn der Flug der allergieauslösenden Pollenart endet. Jedoch handelt es sich keineswegs um eine harmlose Erkrankung, denn aus einem Heuschnupfen entwickeln sich unter Umständen weitere Unverträglichkeiten wie Kreuzallergien, die sich dann auch gegen Lebensmittel richten können, oder sogar allergisches Asthma. Allergologen gehen davon aus, dass es bei einem Drittel der be-roffenen Patienten nicht bei der alleinigen Pollenallergie bleibt.

Grund ist häufig die fehlerhafte oder ganz unterbleibende Behandlung der Allergie. Viele Patienten kaufen sich lediglich in der Apotheke Mittel, um die Symptome zu lindern. Ärztliche Hilfe wird dann oft zu spät in Anspruch genommen. Medikamente, die die Entzündung in den Atemwegen abklingen lassen könnten, werden zudem von vielen Betroffenen abgelehnt, weil sie in der Regel Kortison enthalten.

Wer bereits vor Beginn der Pollenflugsaison weiß, dass er allergisch reagiert, sollte vor dem Ausbrechen der ersten Symptome mit einer Behandlung beginnen. Neben den Kortikoiden stehen noch Cromone zur Verfügung. Beide Wirkstoffe sind antientzündlich, wirken aber erst mit Verzögerung und müssen deshalb kontinuierlich angewendet werden. Antihistaminika unterbinden die Ausschüttung von Histamin und lindern deshalb die Symptome schnell, haben jedoch keine entzündungshemmende Wirkung. Da die Antihistaminika der älteren Generation müde machen, sollten neuere Medikamente gewählt werden. Empfehlenswert ist unter Umständen eine Kombination der verschiedenen Wirkstoffe.

Um eine Pollenallergie auf Dauer in den Griff zu bekommen, ist eine Hyposensibilisierung notwendig. Diese spezifische Immuntherapie (SIT) ist sehr aufwendig und dauert oft drei Jahre. Dabei wird das Allergen entweder in regelmäßigen Abständen beim Arzt unter die Haut gespritzt oder täglich zu Hause als Tropfen oder Tablette eingenommen. Wer durchhält, hat gute Chancen, beschwerdefrei zu werden oder weniger Symptome zu verspüren und den Übergang zum allergischen Asthma zu verhindern.

› Kranke Schilddrüse oft zu spät erkannt

Im April wird es Zeit, ein kleines, aber wichtiges Organ einmal in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken: die Schilddrüse. Vom 20. bis 24. April 2009 hat die Initiative Papil-lon die Schilddrüsenwoche ausgeru-fen. An der bundesweiten Aufklä-rungskampagne beteiligen sich viele Ärzte, Apotheker, Organisationen und Fachgesellschaften. Denn jeder dritte Deutsche hat bereits Probleme mit der Schilddrüse – häufig, ohne sich darüber bewusst zu sein.

Obwohl sich die Jodversorgung in den vergangenen Jahren kontinuier-lich verbessert hat, nimmt immer noch jeder Zweite nicht genügend Jod zu sich. Durch den Jodmangel steigt das Risiko einer Schilddrüsen-erkrankung. Dabei könnte man mit ausreichender Jodzufuhr die Bildung eines Kropfes verhindern. Mindes-tens 150 Mikrogramm pro Tag sollten es laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sein, oft sind es aber gerade mal zwei Drittel. Mehr Jod gehört al-so auf den Speiseplan: Jodsalz am selbstgekochten Essen trägt zur Ver-sorgung bei, ebenso zweimal pro Woche eine Portion Seefisch sowie Milchprodukte, die abhängig von der Fütterung der Tiere ebenfalls Jod enthalten. Wer seinen Bedarf nicht über die Nahrung deckt, sollte Jod als Nahrungsergänzung in Form von Tabletten einnehmen.

Knoten oder eine Vergrößerung der Schilddrüse bleiben oft über einen langen Zeitraum unentdeckt. Um si-cher zu gehen, dass sich keine Kno-ten gebildet haben, sollte man die Schilddrüse von Zeit zu Zeit vom Hausarzt abtasten lassen, beispiels-weise im Rahmen der Check-up-Untersuchung. Durch die Untersu-chung hat der Arzt eine gute Mög-lichkeit, Veränderungen an der Schilddrüse zu erkennen. Eine Un-tersuchung auf Schilddrüsenunter- oder -überfunktion sollte man auch bei diffusen Beschwerden durchfüh-ren lassen. Dazu gehören unge-wöhnliche Gewichtszu- oder abnah-me, Verdauungsbeschwerden, Schlafstörungen, verlangsamter oder zu schneller Herzschlag, Unruhe, Reizbarkeit, Depression, Verlust der Libido, schnelles Schwitzen oder Frieren, Kloßgefühl und noch einige mehr. Erkennt der Arzt eine Schild-drüsenerkrankung frühzeitig, so kann er eine Therapie mit Jod oder Schilddrüsenhormonen beginnen. Ist die Erkrankung schon zu weit fortge-schritten, ist unter Umständen eine Operation nötig.

› Fußpilz schnell und konsequent behandeln

Wenn es zwischen den Zehen kribbelt, juckt und brennt und die Haut gerötet ist, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man sich einen Fußpilz eingefangen hat. Das geht oft schneller als gedacht, insbesondere an Orten wie Schwimmbädern, Saunen oder Hotels, wo viele Menschen barfuss herum laufen. Deshalb sollte man dort immer Badeschuhe tragen, um sich vor einer Infektion zu schützen.

Doch auch schweißtreibende Sportarten und falsches Schuhwerk können die Füße zum Schwitzen bringen und ein optimales Milieu für den Pilz herstellen. Schätzungen ergaben, dass fast ein Drittel der Bevölkerung von Fußpilz betroffen sind. Zu den relevanten Pilzen gehören Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze.

Obwohl die Infektion keine Lappalie ist und sowohl am eigenen Fuß als auch innerhalb der Familie um sich greifen kann, wird die Behandlung meist nur halbherzig oder gar nicht in Angriff genommen. Dabei ist es gar nicht so kompliziert, einen Fußpilz wieder los zu werden. In der Apotheke sind zuverlässige pilztötende Mittel erhältlich, die nur einmal täglich aufgetragen werden müssen. Allerdings sollte die Behandlung über einen Zeitraum von mindestens drei Wochen erfolgen, um sicher zu stellen, dass die Haut sich regenerieren und einen Neubefall abwehren kann.

Unbehandelt kann sich der Fußpilz sogar nach Jahren zu einem Nagelpilz entwickeln, dessen Behandlung langwierig ist und in die Hände eines Fachmannes gehört. Doch auch hier gibt es gute Medikamente in Form von Nagellacken, die tief in den befallenen Nagel eindringen und den Pilz zerstören.

Das Beste ist es jedoch, einer Erkrankung vorzubeugen. Insbesondere ältere Menschen, Diabetiker, Patienten mit Durchblutungsstörungen und Sportler sollten auf eine gute Fußpflege achten. Dazu gehört regelmäßiges Waschen und gründliches Abtrocknen, gute, bequeme Schuhe und Strümpfe, die die Füße atmen lassen, Bewegung für eine bessere Durchblutung und eventuell Vorbeugung mit einem Anti-Pilz-Spray, dass ebenfalls in der Apotheke erhältlich ist.

› Fasten bedeutet mehr als nur Abnehmen

In den letzten Jahren hat Fasten einen wahren Boom erlebt. Dafür gibt es verschiedene Gründe: materiell lässt unsere Zeit nichts zu wünschen übrig, andererseits aber steigt die Anonymität in der Gesellschaft und die Menschen sind auf der Suche nach geistigen Inhalten. Daraus resultieren Probleme, die den Trend zum Fasten begünstigen. Da wir uns zu jeder Zeit satt essen können, ist Übergewicht zu einer echten Volkskrankheit geworden. Die Menschen machen sich aber gleichzeitig Sorgen um ihre Gesundheit.

Eine Woche lang auf's Essen verzichten, nur Gemüsebrühe, Tee, Wasser und Obstsäfte trinken, trotzdem ungeahnte Kräfte, berauschende Glücksgefühle erleben und obendrein drei Kilo abnehmen... Was für ein verlockendes Angebot! Wer das Fasten aber nur auf diese Aspekte reduziert, hat nicht nur eine falsche Vorstellung davon, er spielt auch mit seiner Gesundheit. Fasten bedeutet mehr als Abnehmen, es ist der bewusste Verzicht auf Nahrung in einem bestimmten Zeitraum. Der Körper soll innerlich gereinigt werden, das Abnehmen ist nur eine Begleiterscheinung. So spielt neben der gesundheitlichen auch die religiöse Seite eine Rolle.

In der Natur ist Fasten selbstverständlich. Tiere in freier Wildbahn fressen sich im Herbst einen dicken Winterspeck an, um dann im nahrungsarmen Winter von ihren Reserven leben zu können. Trotzdem leben sie mit voller Leistungsfähigkeit. Auch die Menschen entwickelten schon früh die Fähigkeit, Nahrungsdepots anzulegen, um schlechte Zeiten zu überstehen. Sie erkannten aber auch zusätzlich eine positive Wirkung des Nahrungsverzichts. Jäger in Naturvölkern verfügten nach dem Fasten über mehr Energie und Ausdauer.

Schon der griechische Arzt Hippokrates hatte das Fasten als Heilmethode erkannt. Er empfahl bei vielen Krankheiten eine knappere Nahrungszufuhr. Die Mönche des Mittelalters setzten das Fasten vorbeugend und therapeutisch ein. Heute gibt es viele Formen des Fastens: Dabei stellt der Körper sei-nen Stoffwechsel um und es beginnt eine Ernährung von innen. So werden Fettreserven verbrannt, der Körper entgiftet, Cholesterin und Zucker im Blut und auch Fett in den Gefäßen reduzieren sich. Auch Harnsäure oder eingelagerte Umweltgifte bauen sich ab.

Mit dem Fastenbrechen stellt der Körper sich wieder von innerer auf äußere Ernährung um. Der Körper soll behutsam an Essen gewöhnt werden und viele Fastende nutzen diese Umstellung, um ihre Ernährungsgewohnheiten zu verändern.

› Gegen Borreliose noch keine Impfung möglich

Borreliose ist die häufigste in Europa durch Zecken übertragene Erkrankung. Man schätzt, dass hierzulande bis zu 100.000 Menschen jedes Jahr neu daran erkranken. Die oft als „Zeckenimpfung“ bezeichnete Spritze beugt zwar der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) vor, die auch durch Zecken übertragen wird, schützt aber nicht vor Borreliose.

Forschungen für die Entwicklung einer Impfung gegen Borreliose laufen zwar bereits auf Hochtouren, dennoch ist in den nächsten zwei Jahren nicht mit einem Impfstoff zu rechnen. Die Vermeidung von Zeckenstichen ist daher momentan der einzige sichere Schutz vor einer Infektion mit Borrelien, die überall in Deutschland verbreitet sind.

Gefahr durch Zecken lauert dabei keineswegs nur in Wald und Wiese. Auch im heimischen Garten oder öffentlichen Grünanlagen kommt der gemeine Holzbock vor. Wer wissen möchte, ob sein Garten zeckendurchseucht ist, kann den Handtuch-Test machen. Dieser Test macht sich die Verhaltensweise der Spinnentiere zu Nutze, die meist an exponierten Stellen sitzen, wie etwa an Grashalmspitzen oder anderen Pflanzenteilen, die aus der Vegetation herausragen. Dort lauert der Holzbock auf Opfer, wobei das erste Beinpaar mit Klauen ausgestreckt wird. Mit diesen Krallen bleiben Zecken an vorbeigehenden Wirten hängen, sie werden also abgestreift. Ebenso verfangen sich die Zecken in dem Stoff, zieht man ein großes weißes Tuch oder Handtuch über die Vegetation. Dort sind sie relativ gut sichtbar und lassen sich absammeln.

Besonders Kinder sind gefährdet, da sie einen größeren Bewegungsradius als Erwachsene haben. Eine Kopfbedeckung, lange Kleidung und Socken sind ein sicherer Schutz. Entdecken Sie am Körper eine Zecke, sollten Sie sie möglichst schnell entfernen. Denn je länger die Zecke saugt, desto höher ist das Risiko, an einer Borreliose zu er-kranken. Beim Herausziehen muss ein Quetschen auf jeden Fall verhindert werden, da sich Borrelien im Darm der Zecke anreichern. Werden die Blutsauger beim Entfernen gequetscht, wird der Darminhalt samt Bakterien in den Stichkanal injiziert. Am besten geeignet sind dazu feine Pinzetten oder Zeckenschlingen aus der Apotheke. In der Apotheke läuft vom 24. – 29. April in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Grünen Kreuz die Kampagne „Zecken & Borreliose – Die unterschätzte Gefahr“. Dort erhalten Sie Antwort auf Ihre Fragen als auch wertvolles Infomaterial.

 

› Patientenverfügung muss eindeutig sein

Viele Menschen haben Angst, dass sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls nicht mehr in der Lage sind, ihren Willen zu äußern und hilflos den lebenserhaltenden Apparaten ausgesetzt sind, die ihnen ein würdiges Sterben versagen. Sie können ihre Ängste mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht ausräumen und sich vor Maßnahmen schützen, die nicht in ihrem Sinne sind.

Patientenverfügungen, in denen geregelt wird, wie in bestimmten Situationen – wie beispielsweise länger anhaltendem Wachkoma oder Lähmungen aufgrund von Schlaganfall – verfahren werden soll, sind für den Arzt verbindlich. Dieser darf natürlich keine aktive Sterbehilfe leisten, sondern kann lediglich die lebenserhaltenden Maßnahmen einstellen, wie etwa die Beatmung oder künstliche Ernährung. Der Patient kann in der Verfügung jedoch auch lebensverkürzende Maßnahmen wie eine Schmerztherapie mit Morphin ablehnen.

Wichtig ist in jedem Fall, dass die Formulierungen eindeutig gemacht werden, weil sie sonst Auslegungssache sind und vor Gericht nicht standhalten. Obwohl eigentlich eine mündliche Willenserklärung gegenüber einer Vertrauensperson ausreichend ist, sollte aufgrund der besseren Beweisbarkeit eine schriftliche Patientenverfügung angefertigt werden. Vorsicht ist angeraten bei vorgefertigten, seitenlangen Vordrucken, die es auszufüllen gilt. Werden hier Alternativen vergessen auszustreichen, ist der Wille des Patienten nicht nachvollziehbar. Wer unsicher in der Ausformulierung ist, sollte sich einen Notar oder einen Mediziner zu Hilfe nehmen.

Ratsam ist es, in einer Vorsorgevollmacht eine Vertrauensperson zu benennen, die die Maßgaben der Patientenverfügung durchsetzt. Viele Menschen gehen davon aus, dass automatisch die nächsten Angehörigen diese Aufgabe übernehmen, wenn sie selbst nicht mehr dazu in der Lage sind, ihren Willen klarzumachen. Dem ist jedoch nicht so. Ohne Vollmacht bestimmt das Gericht einen Vormund, der für die Belange des Pflegebedürftigen eintritt.

Eine Vorsorgevollmacht bedarf keiner besonderen Form. Sie sollte jedoch ebenfalls klar und eindeutig formuliert sein. In Kraft tritt sie in jedem Fall erst, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern.

› Die richtige Creme für jeden Hauttyp

Unser Körper besteht je nach Lebensalter und Statur zu 50 bis 70 Prozent aus Wasser – das entspricht rund 43 Litern. Dabei spielt das Wasser eine wichtige Rolle für die Haut, denn dort ist etwa ein Viertel der Flüssigkeitsmenge gespeichert. Damit die Haut und der Organismus genügend mit Wasser versorgt werden, muss der Mensch zwischen 1,5 und 3 Litern pro Tag trinken. In der Haut wird die Feuchtigkeit in die oberen Hautschichten transportiert und verleiht ihr so einen prallen, glatten Teint. Jedoch lässt ab dem 25. Lebensjahr die Fähigkeit, das Wasser in der Haut zu speichern, nach. Durch den Alterungsprozess wird die Haut dünner, schuppiger und öfter trocken.

Deshalb ist es wichtig, die richtigen Hautpflegeprodukte zu kennen und zu verwenden, die in der Lage sind, der Haut Feuchtigkeit von außen zuzuführen. Sehr beliebt ist dabei H2O in Form von Thermalwasser, ionisiertem oder magnetisiertem Wasser. Letztere sind entweder elektrisch oder magnetisch aufgeladen und werden dadurch von der Haut besser aufgenommen.

Weitere Feuchtigkeitsspender, die gerne in Cremes Verwendung finden, sind Algen- oder Planktonextrakte oder Extrakte aus Pflanzen wie Aloe Vera, Wassermelonen, Äpfel und Trauben. So angereicherte Cremes sind in der Lage, kleine, durch Trockenheit entstandene Fältchen zu glätten. Tiefe Falten jedoch, die auf einen großen Feuchtigkeitsverlustverlust in tieferen Hautschichten deuten, lassen sich damit nicht beheben.

Wichtig ist die Wahl der richtigen Feuchtigkeitscreme. Für trockene Haut empfiehlt sich eine fetthaltige Creme (Wasser-in-Öl-Emulsion). Für normale Haut ist eine leichte Feuchtigkeitscreme ausreichend. Abzuraten ist für beide Hauttypen von Öl-in-Wasser-Emulsionen, da diese einen zu hohen Wasseranteil haben, der der Haut eher Feuchtigkeit entzieht statt zuzuführen. Cremes auf Öl-in-Wasser-Basis sind geeignet für Mischhaut oder fettige Haut. Sie sollten jedoch einen geringen Fettanteil haben. Verzichten sollte man auf Produkte mit Fetten, die auf der Basis von Paraffin hergestellt werden. Diese ziehen nicht ein, sondern hinterlassen einen Film auf der Haut, der die Atmung verhindert.

Die auf Ihre Haut abgestimmte Creme bekommen Sie in Ihrer Apotheke!

› Zuviel Paracetamol gefährdet die Leber

Paracetamol – eines der gängigsten Schmerzmittel in Deutschland – ist seit dem 1. Juli 2008 in höheren Dosen verschreibungspflichtig. Lediglich Packungsgrößen mit einem Gehalt von maximal 10 Gramm Paracetamol – das entspricht 20 Tabletten á 500 Milligramm – sind in der Apotheke weiterhin Rezept erhältlich.

Grund für die Einschränkung ist, dass Paracetamol schwere Leberschäden verursachen kann, wenn es nicht den Dosierungsvorgaben entsprechend eingenommen wird. Bei einer einmaligen Einnahme von 10 bis zwölf Gramm Paracetamol oder 7,5 Gramm täglich über einen längeren Zeitraum ist ein irreversible Schädigung der Leber oder ein Leberversagen wahrscheinlich. Dieses kann unbehandelt zum Tod führen.

Paracetamol wird zum größten Teil in der Leber abgebaut. Dabei entsteht in kleinen Mengen ein toxisches Produkt, das aber normalerweise sofort von einem Stoff abgefangen wird, der in der Leber gebildet wird. Dieser steht jedoch nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Deshalb muss bei der Einnahme von Paracetamol unbedingt darauf geachtet werden, dass die Zeitabstände bis zur Einnahme der nächsten Dosis nicht unterschritten werden. Dadurch hat die Leber genügend Zeit, den Stoff neu zu bilden. Wenn Alkohol genossen wurde, sollte Paracetamol nicht eingenommen werden, da die Leber mit dem Abbau des Alkohols beschäftigt ist und das Schmerzmittel dann nicht richtig verarbeiten kann. Zurückhaltend sollte man auch mit der gleichzeitigen Einnahme von Paracetamol und dem Schmerzmittel Acetylsalicylsäure sein. Bei hoher Überdosierung droht eine Schädigung der Nieren.

Bei Kindern, denen Paracetamol häufig als Fiebersaft oder als Zäpfchen verabreicht wird, sind die Zeitabstände unbedingt einzuhalten, auch darf die vorgegebene Dosierung nicht überschritten werden, da ansonsten akutes Leberversagen droht, an dem das Kind versterben kann. Laut einer international angelegten Studie erhöht die Gabe von Paracetamol bei Kindern auch das Allergierisiko. Die Studie kam zu dem Schluss, dass Kinder, die Paracetamol erhielten, häufiger an Asthma, allergischem Schnupfen oder Hautausschlägen erkrankten als Kinder, die beispielsweise Ibuprofen erhalten hatten. Auch zur Fiebersenkung sind Ibuprofen-Säfte eine gute Alternative. Gern berät Sie Ihr Apotheker.

› Diabetiker sollten sich vor Fußpilz hüten

Fußpilz ist für gesunde Menschen unangenehm, für Diabetiker jedoch eine möglicherweise schwerwiegende Erkrankung. Grund dafür sind verschiedene Faktoren, die der Diabetes mellitus mit sich bringt. Da insbesondere schlecht eingestellte zuckerkranke Menschen eine geschwächte Immunabwehr haben, sind sie anfälliger für Krankheitserreger. Aufgrund der schlechter arbeitenden Schweißdrüsen haben Diabetiker zudem häufig spröde und rissige Haut, die Pilzporen leicht Eintritt verschafft. Hinzu kommt noch die gestörte Durchblutung, die zu kalten Füßen führt – und ideale Temperaturen für Pilze liefert.

Die Haut von Gesunden reagiert auf die Pilzerreger, die sich meist von den Zehenzwischenräumen her ausbreiten, mit Rötung, Schuppen und Jucken. Schließlich entstehen kleine Pusteln oder Bläschen. Anders die Haut des Diabetikers: Nicht immer treten Rötungen auf und der Juckreiz fehlt in vielen Fällen. Grund dafür sind Nervenschädigungen, die das Schmerzempfinden an den Füßen deutlich senken. Das Fatale ist, dass der Fußpilz so oft erst sehr spät erkannt wird. Dann kann die Pilzinfektion aber bereits Wegbereiter für andere Erreger sein, die weitaus gefährlichere Infektionen auslösen können. Im schlimmsten Fall führt dies zum Verlust eines Gliedmaßes.

Menschen, die an der Stoffwechselerkrankung leiden, haben ein 25-mal höheres Risiko einer Beinamputation. Deshalb sollten sie regelmäßig ihre Füße, Zehenzwischenräume sowie die Fußnägel überprüfen. Wird ein Fuß- oder Nagelpilz entdeckt, sollte sich der Patient an einen erfahrenen Arzt oder Apotheker wenden. Denn für Diabetiker sind Salben mit ätzenden Bestandteilen nicht geeignet. Es gibt aber sehr gute hautschonende Mittel, die mindestens noch zwei Wochen nach dem Verschwinden der Symptome angewendet werden müssen um sicherzustellen, dass der Pilz komplett abgetötet wurde. Eine Nagelpilzinfektionen erfordert noch mehr Geduld und sollte am besten durch einen ausgebildeten Fußpfleger fachmännisch begleitet werden.

In öffentlichen Räumen wie Umkleiden, Duschen oder Schwimmbädern sind Badeschuhe ein Muss für Diabetiker. Strümpfe sollten aus Baumwolle sein und täglich gewechselt werden. Auch die Schuhe sind nach dem Tragen gut und lange zu lüften oder in einer Plastiktüte ins Gefrierfach zu verbannen. Die Pilzsporen sind nämlich erst nach 24 Stunden abgestorben.

› Mit Kleinkindern auf Fernreisen verzichten

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, mit kleinen Kindern zu verreisen, jedoch sollte das Reiseziel dem Alter angepasst sein. Man sollte sich gut überlegen, ob man mit Kleinkindern unter drei Jahren eine Fernreise machen möchte. Nicht nur, weil der lange Flug für die Kleinen besonders anstrengend ist, sondern auch, weil eventuell Impfungen nötig sein könnten, beispielsweise gegen Cholera, Gelbfieber oder Typhus.

Ist sogar eine Malariaprophylaxe angeraten, sollte mit Kleinkindern und Säuglingen eine Reise in das Risikogebiet vermieden werden. Denn auch die Mückenschutzmittel, die ein Teil der Prophylaxe sind, sollten erst bei Kindern über zwei Jahren angewandt werden.

Zwar ist es möglich, gestillten Kindern eine chemische Prophylaxe zu verabreichen, jedoch ist dies aufgrund der Nebenwirkungen nur nach Nutzen-Risiko-Abwägung empfehlenswert.

Eltern sollten vor der Buchung in jedem Fall Informationen bei einem Tropenmediziner einholen. Denn noch immer sterben jedes Jahr laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation rund 1,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren an Malaria. Und auch das weit verbreitete Dengue-Fieber kann für kleine Kinder besonders schlimm verlaufen.Nicht nur in Asien, Afrika und Südamerika lauern Krankheitsgefahren, auch im europäischen Ausland gibt es Krankheitserreger, gegen die ein Kind geimpft sein sollte.

Polio, Diphtherie und Tetanus sind ein Muss, Hepatitis A sollte ebenfalls auch bei Reisen nach Italien und Spanien geimpft werden. Empfehlenswert ist auch eine Kombi-Impfung gegen Masern, Röteln und Mumps. Reiseschutzimpfungen werden übrigens von einigen Krankenkassen übernommen, wenn sie für das jeweilige Reiseziel vom Auswärtigen Amt empfohlen sind.

Mit ins Gepäck gehört eine Notfall-Reiseapotheke, die Ihnen Ihr Apotheker gerne zusammenstellt. Neben einem Schmerz- und Fiebersaft gehören auch Mittel gegen Durchfall und Erbrechen dort hinein, ebenso ein Fieberthermometer, Nasenspray, Verbandszeug und Desinfektionsmittel.Wichtig ist guter Sonnenschutz. Kleinkinder sollten noch gar nicht der direkten Sonne ausgesetzt werden, müssen aber auch unter dem Sonnenschirm aufgrund der Reflektionen immer eingecremt werden. Ein Blick auf das Haltbarkeitsdatum verrät, ob man dem angegebenen Lichtschutzfaktor noch vertrauen kann. Denn durch die Lagerung kann die Schutzfunktion nachlassen.

› Giftige Raupenhaare schwirren durch die Luft

Warmer Winter und feuchtes Frühjahr: ideale Bedingungen für Pflanzenschädlinge.

Einer von ihnen ist der Eichenprozessionsspinner.

Jedoch schädigt er nicht nur die Pflanzen, sondern ruft auch bei empfindlichen Menschen unangenehme Reaktionen hervor. Die haarige Raupe breitet sich immer mehr von Süddeutschland her aus und wird bereits jetzt in einigen Gebieten mit biologischen Pflanzenschutzmitteln bekämpft.

Die „Prozessionen“ der Raupen kann man von Mai bis Juli sehen, wenn sie sich zum Fressen von den Nestern in die Baum- und Astspitzen begeben. Auf die toxischen Raupenhaare kann man überall treffen:auf dem Sportplatz, dem Spielplatz oder beim Waldspaziergang. Von juckenden Quaddeln, plötzlichem Fieber über Atemnot bis hin zum anaphylaktischen Schock reichen die Symptome.

Die Betroffenen können sich in der Regel nicht erklären, was die Erscheinungen ausgelöst hat, da man die winzigen Haare des Eichenprozessionsspinners nicht sieht. Werden sie durch den Wind auf die Haut geweht, verhaken sie sich mit ihren Widerhaken und entleeren ihr Gift. Diese Härchen können sogar bis in die Lunge gelangen und dort Asthmaanfälle auslösen. Offenbar handelt es sich nicht um eine Allergie, sondern vielmehr um eine direkte Reaktion auf das Gift.

Lindern lassen sich der Juckreiz und die Quaddeln mit Antihistaminika und Kortisonzubereitungen. Bei schwächeren Verläufen berät Sie ihre Apotheke gerne über weitere geeignete Mittel. Bei ausgeprägter Reaktion sollte vorsorglich ein Arzt aufgesucht werden. Da die Diagnose aufgrund unterschiedlicher Symptome schwierig ist, sollte dem Arzt immer mitgeteilt werden, ob und wo man sich im Freien aufgehalten hat.

Wie der Name schon sagt, sind die Raupen vor allem auf Eichen zu finden, wo sie nestartige Gespinste bilden. Im eigenen Garten sollte man diese Gespinste nicht selbst entfernen, sondern das zuständige Gesundheitsamt oder Grünflächenamt informieren. Die Nester werden dann von erfahrenen Mitarbeitern in Vollschutzanzügen abgesaugt. Auch verlassene Nester müssen beseitigt werden. Die Härchen des Eichenprozessionsspinners bleiben über Jahre hinweg aggressiv und können giftige Reaktionen auslösen

› Unterzuckerung: Anzeichen bewusst erkennen

Viele Diabetiker kennen das Problem einer Unterzuckerung, auch Hypoglykämie genannt. Meist gilt: je besser der Blutzucker eingestellt ist, desto unwahrscheinlicher ist, dass eine Unterzuckerung mehrmals pro Woche auftritt. Doch insbesondere bei vielen leichten Unterzuckerungen können sich die Merkmale, die eine Unterzuckerung ankündigen, verändern. Die Symptome wie Schwitzen, Herzklopfen, Nervosität, Zittern, Kopfschmerzen, Schwindel, Konzentrationsprobleme, Sehschwierigkeiten und emotionale Veränderungen werden dann schwächer oder treten später, eventuell in veränderter Form auf, weil sich der Körper an die niedrigen Blutzuckerwerte gewöhnt. Den Blutzuckerspiegel allein aus diesem Grund über den Normwerten zu halten, ist jedoch keine Lösung, weil sich so das Risiko für Folgeerkrankungen eines Diabetes erhöht.

Auch empfinden viele Diabetiker das Ausbleiben der Warnsignale als weitaus bedrohlicher als deren Auftreten, da sie ja eine wichtige Alarmfunktion inne haben.

Wird eine noch leichte Unterzuckerung nicht erkannt, können sich daraus schnell gefährliche Situationen entwickeln, beispielsweise beim Autofahren. Schwere Hypoglykämien können bis zur Bewusstlosigkeit oder zum Koma führen.

Diabetiker fragen sich natürlich, ob neben den möglichen Gefahrensituationen auch eine Gefahr für Körper und Gehirn besteht. Experten gehen davon aus, dass leichte Hypoglykämien keine schädlichen Auswirkungen haben, bei vielen schweren Unterzuckerungen könnte jedoch die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigt werden.

Diabetiker sollten deshalb, sobald sie irgendwelche Anzeichen feststellen, zunächst etwas essen oder trinken, was den Blutzuckerspiegel schnell anhebt (Traubenzucker, Gummibärchen, gezuckerte Limonaden). Erst dann sollte gemessen werden. Um sich selbst zu sensibilisieren und Warnsignale früher wahrzunehmen, sollten sie die regelmäßig angebotenen Schulungen bei ihrem Arzt wahrnehmen. Wer gern im Internet surft, findet auch in dem unabhängigen Diabetes-Portal www.diabsite.de viele Informationen. Auch Ihr Apotheker misst den Blutzucker, hat Traubenzucker für Sie bereit und informiert Sie gern, wenn Sie Fragen haben.

› Gewichtszunahme durch Mitternachtsmahl?

Landläufig hält sich die Meinung, dass man Gefahr läuft Gewicht zuzulegen, wenn man häufig spät abends warm isst. Experten sind sich in dieser Frage jedoch nicht ganz einig. Ausschlaggebend sei nur, was man zu sich nehme, nicht wann, argumentieren die einen. Das Gegenargument lautet: Wenn man direkt nach einem opulenten Mal schlafen geht, hat der Körper keine Zeit, die Kalorien zu verbrennen. Sie werden dann im Schlaf in Fett umgewandelt.

Eine neue Studie hat sich mit dem nachtbetonten Lebensstil beschäftigt und kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die mit einem verschobenen Biorhythmus leben, häufig mehr als 50 Prozent der Gesamtkalorien zwischen 19 und 1.30 Uhr zu sich nehmen. Anstelle einer großen Mahlzeit verteilen sich mehrere kleine über den Abend und die Nacht. Dies läuft allerdings dem natürlichen Hungerrhythmus zuwider, der normalerweise vier bis fünf Stunden beträgt und nachts für sieben bis acht Stunden unterbrochen wird. Dass wir in der Nacht keinen Hunger verspüren, hängt vermutlich mit dem Hormon Leptin zusammen. Der Leptinspiegel im Blut ist nachts sehr hoch und signalisiert dem Körper dadurch Sättigung. Das funktioniert jedoch nicht bei Menschen, die nachts nicht schlafen, sei es aus beruflichen oder anderen Gründen. Sie verspüren ein Hungergefühl; ihre Verdauung läuft jedoch nicht auf vollen Touren, da sie von einer „inneren Uhr“ gesteuert wird.

Weil bei Menschen, deren aktive Zeit in die Nacht verschoben ist, der Leptinspiegel weniger ansteigt, essen sie häufig zu viel, wodurch eine Gewichtszunahme wahrscheinlich ist. Wie die Forscher herausfanden, stellt regelmäßiges nächtliches Essen auch ein Risiko für eine spätere Diabetes-Erkrankung dar. Zudem ist die Gefahr, an einer koronaren Herzkrankheit zu erkranken, um das 1,5fache erhöht.

Wer nachts wach bleiben muss, sollte also möglichst leichte Kost (etwa in Form von Suppe, Obst und Gemüse) zu sich nehmen. Da die weithin üblichen drei Mahlzeiten am Tag der Chronobiologie des Organismus entspricht, sollte man als gesunder Mensch auch bei verschobenem Rhythmus darauf achten, lediglich drei Hauptmalzeiten zu sich zu nehmen – nicht mehr und nicht weniger.

› Dieses Jahr besonders viele Birkenpollen?

Birkenpollen gehören zu den Hauptauslösern von Heuschnupfen oder allergischem Asthma. Der Höhepunkt des Birkenpollenflugs liegt im April. Menschen mit einer Allergie auf Birkenpollen kleiden dann unter Niesen, Augenjucken oder gar Atemnot. Moderne antiallergische Medikamente können die Beschwerden wirksam lindern. Außerdem sollten Allergiker bei einem Allergologen testen lassen, ob für Sie eine spezifische Immuntherapie (SIT, Hyposensibilisierung) infrage kommt.

Das Jahr 2008 ist wieder ein Birken-Mastjahr. Da der Baum in der Regel jedes zweite Jahr besonders viele Pollen ausschüttet, wird in diesem Jahr wieder eine starke Belastung mit Birkenpollen erwartet. Allerdings hängt der Pollenflug auch in starkem Maße von den Witterungsverhältnissen wie Temperatur, Wind und Niederschlag, auch in der Vorblühphase ab. Und diese hat bereits im Januar eingesetzt! In den Birken-Mastjahren leiden besonders viele Patienten unter einer Allergie auf Birkenpollen.

Wer im Frühling starke Atembeschwerden hat, sollte deshalb daran denken, dass die Ursache eine Pollenallergie sein kann. Nicht immer ist ein grippaler Infekt Schuld an Schnupfen, Niesen und Husten im Frühling! Die typischen Symptome für einen Heuschnupfen sind eine geschwollene Nasenschleimhaut, gesteigerte Schleimproduktion und ein starker Juckreiz. Die allergische Entzündung kann sich auf die Bronchien ausdehnen und zu allergischem Asthma mit pfeifender Atmung, Luftnot und Husten führen. Heuschnupfen sollte auf jeden Fall rechtzeitig behandelt werden, um das Asthmarisiko zu senken und um zu verhindern, dass die Erkrankung chronisch wird. Mit einer gezielten allergischen Therapie bekommt man Allergien gut in den Griff und verhindert, dass sie mit den Jahren immer schlimmer werden.

Eine effektive Allergietherapie bekämpft nicht nur die Heuschnupfensymptome, sondern verbessert auch die Leistungsfähigkeit und den nächtlichen Schlaf. Bei der medikamentösen Behandlung haben sich kortisonhaltige Nasensprays und Antihistaminika für die tägliche Einnahme sehr bewährt. Gern wird Ihr Apotheker Sie fachkundig beraten.

› Gegen Mücken und Zecken zuverlässig schützen

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